Müller

Farid Müller, MdHB

Geboren: 
1962
Wohnt in: 
St. Georg

Farid Müller ist Vater der Hamburger Ehe für Lesben und Schwule und Mitinitiator der Lebenspartnerschaft. Als Verfassungsexperte engagiert er sich für die Mitmach-Demokratie, also für verbindliche Volksentscheide, ein Wahlrecht, das den Bürgerinnen und Bürgern die Auswahl der einzelnen Abgeordneten erlaubt, und für die Stärkung der Bezirke. Er setzt sich für die Stärkung des Medienstandorts Hamburg und der Kreativwirtschaft ein.

Meine neuesten Artikel

Wie können wir in Hamburg Beteiligung sinnvoll organisieren?
Die GRÜNE Bürgerschaftsfraktion wagt einen Beteiligungsversuch: Was können Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden und wo sind die Grenzen? Wie kann die Politik in den Bezirken richtig zuhören? Wir stellen unsere Erfahrungen aus Baden-Württemberg und Hamburg vor und lassen die Bürgerinnen und Bürger mitbestimmen, wie gute Standards für Beteiligung aussehen können.
Experten Hearing
Hamburg gilt als das Bundesland mit der besten gesetzlichen Grundlage für Direkte Demokratie. Wozu braucht man dann noch eine Online Petition? Ganz einfach: Oft wollen Bürgerinnen und Bürger nur auf einen Missstand oder eine neue Entwicklung aufmerksam machen, ohne gleich eine bestimmte Lösung vorzugeben. Sie wollen erst einmal die sog. Volksvertreter „aufwecken“.
Sicherungsverwahrvollzug
Die SPD riskiert für ihr Gesetz zum Sicherungsverwahrvollzug einen Rüffel aus Karlsruhe. Die Fraktionen von GRÜNEN, FDP und DIE LINKE fordern deshalb, das Gesetz an die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts anzupassen. Der Hamburger Entwurf erfüllt aus Sicht der drei Oppositionsfraktionen nur zum Schein die Vorgaben der Karlsruher Richter zu Freiheitsorientierung und Therapiebezug.

Mein Wahlkreis

Hamburg-Mitte, dazu gehören die Stadtteile Altstadt, Borgfelde, HafenCity, Hamm, Horn, Neustadt, St. Georg und St. Pauli. Mitte ist das Herz von Hamburg: Hier treffen in einträchtiger Vielfalt das wilde St. Pauli, das bürgerliche Hamm, das verborgen schöne Horn und die schicke HafenCity aufeinander. Wir sind das Beste von Hamburg.

Ich persönlich sitze gerne im Cafe Gnosa in der Langen Reihe in St. Georg. Oder im Cafe May in Hamm. Und ich versuche kein Heimspiel von St. Pauli zu verpassen.

Wichtig ist natürlich, wie in vielen Stadtteilen, die Überwindung der sozialen Spaltung, die Vernichtung von billigem Wohnraum zu stoppen und neue Jobs in der Kreativwirtschaft zu schaffen. Das heißt, es geht vorrangig um die Sicherung bezahlbaren Wohnraums, die Ausweitung von innerstädtischem Grün, die Stärkung lebenswerter und besonders auch familiengerechter Stadträume.

Wir fördern die Kreativwirtschaft - dadurch gibt es neue Jobs. Wir schaffen ein gerechteres Schul- und Bildungssystem, so dass es Bildungsgerechtigkeit zukünftig auch in Horn und Hamm gibt. Wir stoppen die Verdängung von billigem Wohnraum und stärken die Mobilität - nicht zuletzt durch ein ambitioniertes Radverkehrskonzept. Last but not least stärken wir in ganz Hamburg die Vielfalt - mit einer Vielfaltsstelle und vielen anderen Maßnahmen.