Wir investieren in die klugen Köpfe unserer Stadt

Zukunftsfestes Hamburg

Wir investieren in die klugen Köpfe unserer Stadt

Wir machen Hamburg zukunftsfest: Die Uni Hamburg soll den Stempel der Exzellenz erhalten, der Datenschutz in Hamburg wird gestärkt und wir stocken die Zahl der Lehrkräfte an den Schulen massiv auf.
Frau mit Virtual Reality-Brille

Unsere Pläne im Überblick:

Hamburg läutet die Dekade der Wissenschaft ein
Die Digitalbranche bekommt neues Futter
Frischer Wind und frisches Essen für Hamburgs Schulen
Beteiligung auf Augenhöhe

Hamburg läutet die Dekade der Wissenschaft ein

Die Spitzenforschung und die kleinen Hochschulen erhalten bis 2020 rund 40 Millionen Euro zusätzlich.

In unserer digital vernetzen und automatisierten Welt gewinnt die Informatik immer stärker an Bedeutung. Darum schaffen wir mit einer Informatikplattform für die Uni Hamburg, die HafenCity Universität, die TUHH und die HAW ein virtuelles Forschungszentrum: mit gemeinsamen Lehrveranstaltungen und Projekten und dem Austausch von Gutachten und Literatur.

Mit dem Hamburg Institute for Advanced Study holen wir internationale und nationale Spitzenforscherinnen und -forscher in die Hansestadt. Ein solches Institut bringt den Wissenschaftsstandort Hamburg weltweit noch mehr zum Strahlen.

Auch das studentische Leben wird angenehmer: Wir verpassen älteren Studierendenwohnheimen eine Erfrischungskur und schaffen 391 neue Wohnplätze in Bergedorf und der HafenCity.

Wir geben der Windenergieforschung einen Schub. Das renommierte Fraunhofer Institut IWES gründet in Hamburg eine Abteilung und komplettiert den Test-Windpark in Bergedorf. Für Grundstück und Gebäude investieren wir 8,3 Millionen Euro.

Die Digitalbranche bekommt neues Futter

Mann auf einem Hügel bei Sonnenaufgang

Die CeBIT ist weiterhin die Messe für digitales Leben und Wirtschaften in Deutschland. Darum wollen wir Hamburgs innovativsten Start-Ups die Chance geben, sich auf dem Messegelände in Hannover mit einem Länderstand zu präsentieren.

Wir wollen Hamburg zur Pionierstadt für Virtual Reality machen. Mit 300.000 Euro unterstützen wir die Hamburger Spielebranche und fördern neue Einsatzmöglichkeiten - wie zum Beispiel im Schulunterricht oder bei Therapiesitzungen.

Wir haben dafür gesorgt, dass der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar ab Januar 2017 unabhängig wird. Er schützt unsere Privatsphäre im Internet vor Überwachung und Datenmissbrauch. Wie wichtig und wertvoll seine Arbeit ist, beweist er immer wieder eindrucksvoll: Im Herbst etwa hat er WhatsApp untersagt, Kontakt- und Nutzerdaten an Facebook weiterzugeben. Nun statten wir ihn mit mehr Personal aus.

Frischer Wind und frisches Essen für Hamburgs Schulen

Junge mit Hornbrille, Eis und Waffel in den Händen

Frisches Gemüse statt Tiefkühlkost, eigene Ruhe- und Toberäume, mehr Mitspracherecht für Eltern und mehr Personal. Wir haben gemeinsam mit der Volksinitiative "Guter Ganztag" sehr gute Lösungen für Hamburgs Kinder und Eltern gefunden. Wir sind überzeugt: Der Ganztag wird nicht nur gut, er wird sogar besser!

Deutsche Gebärdensprache ist nun an Hamburger Schulen Wahlpflichtfach. Damit bauen wir bereits im Kindesalter eine Brücke zwischen Hörenden und Nicht-Hörenden.

Bis einschließlich 2020 werden wir 120 neue Lehrkräfte für die Inklusion an Hamburgs Schulen einstellen. Damit sorgen wir dafür, dass jedes Schulkind die Förderung bekommt, die es braucht.

Wir haben den Schulversuch „alles>>könner“ bis zum Jahr 2020 verlängert. Bei dem Versuch wird jedes Kind individuell dabei unterstützt, seinen eigenen Lernweg zu erkennen und zu gehen. Die Ergebnisse überzeugen: Die Schulkinder der Klassenstufe 8 erhielten bislang in allen Fächern bessere Noten als die der nicht-teilnehmenden Schulen.

Beteiligung auf Augenhöhe

Schild mit gespiegelter "Vote" Aufschrift und nach links zeigendem Richtungspfeil

Die neue U-Bahnlinie U5 wird sicherlich eines der größten Bauprojekte in Hamburg. Um den Bau der U-Bahn zu wuppen, setzen wir darum bei der Planung auf das Wissen der Anwohnerinnen und Anwohner. Das gilt künftig auch für alle Großprojekte im Straßenverkehr: Wir werden die umliegende Nachbarschaft künftig frühzeitig beteiligen. Die Wünsche und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger sollen rechtzeitig in die Planung von Straßenbauprojekten einfließen.

In jedem Hamburger Bezirk entsteht gerade in einem sehr knappen Zeitraum ein neues Viertel mit Wohnungen für die rund 80.000 geflüchteten Menschen. Das ist ohne Frage eine große Herausforderung für unsere Stadt. Damit das Zusammenleben der neuen und alten Nachbarschaften gut funktioniert, wird es Workshops, Runde Tische und unabhängige Ansprechpersonen geben. Langfristig soll daraus ein Quartiersbeirat hervorgehen – mit Flüchtlingen und Menschen aus der Nachbarschaft.

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