In der Mache: Eine Stadt für alle

Soziales und gerechtes Hamburg

In der Mache: Eine Stadt für alle

Wir wollen ein soziales und gerechtes Hamburg. Darum machen wir das Leben für Familien einfacher, geben den Geflüchteten eine Zukunft in unserer Stadt und bauen 10.000 Wohnungen pro Jahr. Wir setzen uns für all diejenigen ein, die unsere Unterstützung am dringendsten brauchen.
Vater mit Baby auf dem Arm hält eine Wunderkerze in die Kamera

Unsere Pläne im Überblick:

Schulschwimmen, Ferienbetreuung und Gleichstellung
Integration in guten Händen
10.000 neue Wohnungen und faire Mieten
Mehr Plätze im Winternotprogramm
Mehr Geld für die Suchthilfe

Schulschwimmen, Ferienbetreuung und Gleichstellung

Wir finanzieren die Schulschwimmbegleitung. Damit entlasten wir berufstätige Eltern, die bislang ihre Kinder zum Schulschwimmen bringen mussten. Das nimmt Druck aus dem Alltag und macht das Leben einfacher.

Für Eltern, die Hartz IV beziehen, bieten wir die Ferienbetreuung ihrer Kinder künftig kostenlos an. Wir wollen, dass die Teilnahme an den kulturellen und sportlichen Angeboten der Stadt nicht länger am Geld scheitert. Denn Forschungen zeigen, dass Kinder, die die Sommermonate mit vielen Erlebnissen und neuen Eindrücken verbringen, in der Schule besser vorankommen, als solche, die die meiste Zeit zu Hause verbringen müssen. Durch die kostenfreie Ferienbetreuung für Hartz IV-Kinder schließen wir nun diese Lücke und sorgen für mehr soziale Bildungsgerechtigkeit.

Noch nie hatten wir so viele Kinder in der Kita-Betreuung wie in 2016. Dafür werden wir auch schon in diesem Jahr über 50 Millionen Euro zusätzlich ausgeben. Neben einer massiv ausgeweiteten Grundversorgung setzen wir Grüne mit der SPD auch noch einen Qualitätspunkt drauf, so dass der Etat der Kinderbetreuung in 2017/18 auf ein neues Rekordniveau steigt. Das wird sich natürlich auch positiv auf den Betreuungsschlüssel auswirken: Künftig sollen in Hamburg auf eine Erzieherin oder einen Erzieher vier Kinder kommen - vor dem Eintritt der Grünen in die Regierung waren es 5,4 Kinder pro Betreuungsperson.

Wir erstatten Menschen, die Hartz IV erhalten, künftig die Kosten für Verhütungsmittel, weil wir finden, dass Familienplanung nicht vom Geldbeutel abhängen darf.

Hamburg ist seit Sommer 2016 Rainbow-City! 32 Städte haben sich bereits dem internationalen Netzwerk angeschlossen, um gemeinsam ein Zeichen für Liberalität, Toleranz und Offenheit zu setzen und sich für die Gleichberechtigung von LSBTI*-Menschen stark zu machen. Mit weiteren 200.000 Euro für den Gleichstellungsetat unterstützen wir nun die Vielzahl an Projekten und Initiativen, die sich für die Gleichstellung von Frauen, Lesben, Schwulen und Transgender engagieren. Mit der Weiterentwicklung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms (GPR) fördern wir die Gleichberechtigung der Geschlechter und kümmern uns darum, dass bestehende Nachteile von Frauen endlich beseitigt werden.

Integration in guten Händen

Demobanner 'In Hamburg sagt man Moin - Refugees Welcome'

Wir erleichtern Geflüchteten in Hamburg die Integration, indem wir für sie gute Wohnungen auf dem Standard von Sozialwohnungen bauen - und nicht dauerhaft auf Übergangslösungen wie Container setzen.

Wir haben in Hamburg einen Integrationsfonds mit 10 Millionen Euro aufgesetzt, mit dem wir gezielt - oft ehrenamtliche - Projekte fördern. So unterstützen wir beispielsweise die Sprachbrücke-Hamburg e.V. dabei, Geflüchteten die deutsche Alltagssprache näher zu bringen und haben ein Selbstbau-Begegnungshaus am Poppenbütteler Berg gefördert.

Wir haben mit dem Forum Flüchtlingshilfe eine gut funktionierende Plattform für die Helferinnen und Helfer geschaffen, die sich dort untereinander vernetzen und Projekte gemeinsam ausarbeiten können.

10.000 neue Wohnungen und faire Mieten

Altbaufassaden und ein Schild mit der Aufschrift: lecker wohnen.

Der Wohnungsmarkt in Hamburg ist angespannt. Deswegen haben wir den Neubau von Wohnungen noch einmal forciert. 10.000 neue Wohnungen bauen wir 2017, 3.000 davon für den sozialen Wohnungsmarkt. Hinzu kommen noch rund 3.000 Wohnungen für Geflüchtete, die wir ebenfalls so schnell wie möglich in den sozialen Wohnungsmarkt überführen werden.

Wir machen Ernst im Kampf gegen den Leerstand von Wohnungen und Häusern und planen, sie notfalls auch zwangszuvermieten.

Wir schützen Mieterinnen und Mieter und sorgen mit der Sozialen Erhaltensverordnung dafür, dass bestehende Anwohnerschaften nicht aus Hamburg herausgedrängt werden. In beliebten Stadtteilen können wir mit der Verordnung preistreibende Luxussanierungen unterbinden, genauso wie die Umwandlung von Miet- in Eigenstumswohnungen.

Mit der Neuen Mitte Altona entsteht in Hamburg ein moderner und inklusiver Stadtteil für alle. Bunt gemischt, mit großem Naherholungswert und viel Lebensqualität. Die Erfahrungen aus der inklusiven Stadtplanung wollen wir nun auf andere Bauprojekte übertragen.

Mehr Plätze im Winternotprogramm

Obdachloser auf einer Bank

Wir sind solidarisch mit denjenigen, die unsere Unterstützung brauchen und haben das Winternotprogramm in Hamburg noch einmal von 880 auf 1040 Plätze erweitert - das ist in diesem Ausmaß einmalig in Deutschland.

Wir haben eine zusätzliche Tagesaufenthaltsstätte für Obdachlose geschaffen und dafür gesorgt, dass diese auch am Wochenende geöffnet hat.

Mehr Geld für die Suchthilfe

Spritze und Pillen

Wir erhöhen die Zahl der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter auf St. Pauli und haben die Öffnungszeiten von Drogenkonsumräumen in Hamburg ausgeweitet. In diesen Räumen erhalten Suchtkranke sterile Spritzen oder andere Konsummaterialien und sind so vor gefährlichen Infektionen geschützt. Auch lassen sich lebensgefährliche Überdosierungen vermeiden und Menschen können im Notfall versorgt werden. Das rettet Leben.

Hamburgs Suchtberatungsstellen bieten einfache Überlebenshilfen, Auswege und ambulante Rehabilitation für Betroffene an. Sie beraten und unterstützen ebenso Angehörige suchtkranker Menschen. Wir stärken ihre wichtige Arbeit darum strukturell und haben den Fonds zur Unterstützung der Suchthilfe auf 500.000 Euro erhöht und damit knapp verdoppelt.

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