Hamburg wird Fahrradstadt

Alle Ampeln stehen auf Grün

Wir packen es an und machen Hamburg zur Fahrradstadt. Mit besseren Radstrecken, schnelleren und bequemeren Wegen in die Stadt sowie einfacheren Abstell- und Umsteigemöglichkeiten.

Hamburg heute:

Viel Auto, kaum Rad

Wir Hamburgerinnen und Hamburger erledigen nur zwölf Prozent unserer täglichen Wege mit dem Fahrrad. Regelmäßige Pegelerhebungen zeigen, dass immer mehr Menschen auf das Rad umsteigen. Diesen Trend wollen wir aufgreifen und unterstützen. Davon profitieren alle: Die Wege werden schneller und bequemer. Es gibt weniger Lärm, Dreck und Stau.

 

Unsere Vision:

25 Prozent aufs Rad

Wir wollen den Radverkehr in Hamburg weiter ausbauen. Unser Ziel ist es, innerhalb der 2020er Jahre den Radverkehrsanteil von 12 auf 25 Prozent steigern. Das ist mehr als eine Verdoppelung und damit ein ehrgeiziges Ziel. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Was wir wollen:

Mehr und bessere Radstrecken

In den vergangenen Jahren hat der Radverkehr keine große Rolle für den Hamburger Senat gespielt. In ganz Hamburg wurden 2015 (Planung: 2014) nur 24 Kilometer Radstrecke neu gebaut oder saniert. Das wollen wir deutlich ausbauen.

Was wir tun:

50 Kilometer pro Jahr bauen und sanieren

Wir wollen die Anzahl an Radkilometern, die wir sanieren oder neu bauen, verdoppeln. Das heißt: Es entstehen jährlich mindestens 50 Kilometer weitere Schutz- und Radstreifen auf der Fahrbahn oder sogar ganze Fahrradstraßen. Um welche Straßen es sich im Detail handelt, zeigt unter anderem der Fortschrittsbericht Radverkehr.

Was wir wollen:

schnelle Radstrecken

Pläne für den Bau von Velorouten verstauben seit 20 Jahren in den Schubladen der Hamburger Behörden. Auf solchen Straßen können die Radlerinnen und Radler zügig und komfortabel von A nach B kommen. Wir packen die Velorouten jetzt endlich an, sie sollen in Hamburg zu Hauptstraßen des Radverkehrs werden.

Was wir tun:

Veloroutennetz fertigstellen

Bis 2020 wollen wir das komplette Veloroutennetz, nämlich 14 Routen mit einer Gesamtstrecke von rund 280 Kilometern, fertigstellen. Die Velorouten verbinden stadtteilübergreifend wichtige Orte in der Stadt.
Die genauen Pläne stehen auf hamburg.de.

Was wir wollen:

Rad und Bahn clever nutzen

Immer mehr Hamburgerinnen und Hamburger nutzen das Fahrrad als tägliches Verkehrsmittel. Für Leute, die längere Strecken fahren, wollen wir die Kombination aus Rad, Bus und Bahn attraktiver machen.

Was wir tun:

StadtRad und Bike+Ride ausbauen

Wir schaffen 70 zusätzliche StadtRad-Stationen in ganz Hamburg. Und wir stocken die Bike+Ride-Parkplätze an den U- und S-Bahnen auf 28.000 Plätze auf. Am Hauptbahnhof entsteht eine Fahrradstation mit Service- und Repararturangeboten. Weitere sollen folgen.

Was wir wollen:

Abläufe besser koordinieren

Damit Hamburg zur Fahrradstadt wird, brauchen wir die Veränderungen nicht nur auf der Straße. Wir wollen auch die behördlichen Abläufe besser machen. Denn an der Radverkehrsplanung sind in Hamburg viele Stellen beteiligt: Neben Senat und Fachbehörden spielen auch Bezirke und Polizei eine wichtige Rolle. Die verschiedenen Verantwortlichkeiten haben in der Vergangenheit oft dazu geführt, dass Prozesse zu lange dauern. Das wollen wir besser machen.

Was wir tun:

Radverkehrskoordinatorin eingesetzt

Wir haben mit Kirsten Pfaue eine gut vernetzte Radlerin mit direkter Anbindung an die Behördenleitung eingesetzt. Ihre Aufgabe ist es, alle Kräfte in der Stadt zu bündeln und zu koordinieren. Sie wird mit den Bezirken und Fachbehörden ein Bündnis für den Radverkehr schließen.

Was noch?

Ihre Meinung ist gefragt!

Wir kommen mit unserer Veranstaltungsreihe "Hamburg wird Fahrradstadt" in jeden Bezirk. Denn beim Thema Radverkehr geht es nicht nur um gesamtstädtische Ziele. Unser Fraktionsvorsitzender Anjes Tjarks und unser verkehrspolitischer Sprecher Martin Bill wollen Ihre Meinung hören zu konkreten, relevanten Fragestellungen vor Ort. Kommen Sie vorbei!