Plan ohne Plan

Schulentwicklungsplan

Plan ohne Plan

Am Dienstag hat die SPD-Regierung endlich den Schulentwicklungsplan vorgestellt. Dafür hat sie sich gemessen an ihrer Oppositionskritik erstaunlich viel Zeit gelassen. Das Ergebnis ist überraschend: Es gibt kaum Änderungen zum Schulentwicklungsplan der Vorgängerregierung.
Schultafel mit Rechenaufgabe

Unverantwortlich ist jedoch die fehlende Finanzplanung. Nicht annähernd kann Senator Rabe beziffern, wie viele Kosten die eigenen Planungen bedeuten. Er verweist einfach auf noch mögliche Änderungen durch die beteiligten Gremien.

Stefanie von Berg, schulpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion, erklärt dazu:

„Dies ist ein Plan ohne Plan. Es ist Aufgabe der Behörde, zumindest die ungefähren Kosten für ihre eigenen Planungen zu ermitteln. Eine Schulplanung, deren Kosten angeblich nicht darstellbar sind, ist keinen Pfifferling wert. Messen werden wir die Schulentwicklungsplanung außerdem an der Art und dem Umfang der Beteiligung der Menschen vor Ort. Aus dem Plan wird außerdem deutlich, dass Senator Rabe sich vor schwierigen Entscheidungen drückt. Wenn er von Schulfrieden spricht, meint er eigentlich Klientelpolitik – Ruhe um jeden Preis. Die Stadt hat ein Recht zu erfahren, wie hoch der Preis für die erkaufte Ruhe sein wird.“

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