Spannendes Projekt – aber nur gemeinsam mit den Menschen in Hamburg umzusetzen

Hochhausplanung an den Elbbrücken

Spannendes Projekt – aber nur gemeinsam mit den Menschen in Hamburg umzusetzen

Der rot-grüne Senat hat bekanntgegeben, dass Hamburg sich auf den Weg für einen Hochhausbau an den Elbbrücken machen will. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion will das Projekt des „Elbtowers“ gemeinsam mit den Hamburgerinnen und Hamburgern anpacken und sich konstruktiv in die Planungen einbringen. Am Ende könne aber nur umgesetzt werden, was eine breite Mehrheit in der Bevölkerung überzeugt.
4 Kräne im unteren Bild-Drittel vor blauem Himmel

Dazu Anjes Tjarks, Fraktionsvorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion:

„Ich finde die Idee eines ‚Elbtowers‘ an den Elbbrücken grundsätzlich interessant. Der Platz für ein solches Gebäude ist auf jeden Fall richtig gewählt. Wenn so etwas in Hamburg entstehen kann, dann hier. Das soll der Schlussstein für die Hafencity werden, mit dem Blick in den Hamburger Süden für die Öffnung Richtung Rothenburgsort. Für uns Grüne kommt es aber auf die konkrete Umsetzung an. Wir wollen sicherstellen, dass der Blick auf die Elphi ungetrübt bleibt und nicht durch ein Hochhaus im Hintergrund abgewertet wird. Darüber hinaus ist natürlich von entscheidender Bedeutung, wie das neue Haus konkret aussieht und gebaut wird. Hierzu wollen wir mit den Menschen in Hamburg umfassend diskutieren – anhand konkreter Entwürfe von renommierten Architekturbüros. Für uns ist klar: Dieses Hochhaus wird es nur geben, wenn ein konkreter Entwurf die Menschen in Hamburg überzeugt.“

Dazu Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion:

„Hamburg ist keine Stadt der Hochhäuser – Hamburg ist eine Stadt der Türme. Kirchtürme, Rathausturm und Fernsehturm prägen nach wie vor die Silhouette Hamburgs für die von Süden kommenden Reisenden, aber auch für die Spaziergänger oder Joggerinnen an der Außenalster. Hinzugekommen ist nun die 110 Meter hohe Elphi, die die meisten Hamburgerinnen und Hamburger schon fest ins Herz geschlossen haben. Die Grünen können sich ein Hochhaus vorstellen – an dieser Stelle. Und zwar nur an dieser Stelle. Weiterhin brauchen wir zwingend ein sinnvolles und gesichertes Nutzungskonzept auf dem Tisch. Es macht einen gravierenden Unterschied, ein 100-Meter- oder ein 200-Meter-Hochhaus an dieser Stelle zu realisieren. Die Strahlkraft und Wirkung auf das Umfeld ist immens und wird dem Sprung über die Elbe neuen Rückenwind geben. Gleichzeitig wollen wir Rothenburgsort vor negativen Auswirkungen schützen. Insgesamt ist dies eine hochsensible Frage der Stadtgestalt, die wir mit den Hamburgerinnen und Hamburgern sowie der breiten Fachöffentlichkeit diskutieren werden.“

 

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