Holzbau schafft neue Chancen für nachhaltigen und bezahlbaren Wohnraum

Hamburger Bauordnung

Holzbau schafft neue Chancen für nachhaltigen und bezahlbaren Wohnraum

Der rot-grüne Senat hat die Hamburger Bauordnung an EU-Richtlinien angepasst und erleichtert den mehrgeschossigen Holzbau. Hamburg soll so wieder Vorreiter im nachhaltigen Bauen werden. Auch die Innenverdichtung beim Wohnungsbau wird mit der neuen Bauordnung gefördert.
Passivhaus im Bau

Die Grüne Bürgerschaftsfraktion begrüßt die Änderungen als sinnvolle Entschlackung von Vorschriften.

Dazu Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion:

„Wir begrüßen sehr die Entschlackung von Bauvorschriften. Das nachhaltige Bauen mit der Holzbauweise bei Mehrfamilienhäusern liegt uns besonders am Herzen. Mit dem mehrgeschossigen Holzbau eröffnen wir uns vielfältige Chancen im Wohnungsbau. Nachverdichtung durch erleichterte Statik bei Aufstockungen und Dachgeschoßausbauten schützen letzten Endes unsere Grünräume. Die Holz-Modulbauweise, wie beispielsweise bei dem Studentenwohnheim in Wilhelmsburg, senkt Kosten und verbessert die Umweltbilanz. Im Baugenehmigungsverfahren wird nun auch wieder der Baumschutz geprüft. Dies ist uns sehr wichtig, denn es verhindert illegale Fällungen. Die damals von der CDU abgeschaffte Prüfung des Baumschutzes hat sich als Irrweg erwiesen. Nun kann unser Grün wieder besser geschützt werden.“

 

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