Arbeitsmarkt

HAB-Rettung kostet 10 Mio. Euro
Das am Montag bekannt gewordene Sanierungskonzept für die Hamburger Arbeit (HAB) ist ein neuer Tiefpunkt im unrühmlichen Niedergang des einstigen Prestigeprojektes der SPD-Arbeitsmarktpolitik in Hamburg. Hier wird aus Sicht der Grünen Geld verschwendet, während es bei der Kinder- und Jugendhilfe an allen Ecken und Enden fehlt.
Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
Seit April ist das Bundesgesetz zur Anerkennung von ausländischen Abschlüssen in Kraft. Ein GAL-Antrag vom März 2011 (Drs. 20/112) bildete die Grundlage für das Hamburger Landesgesetz. Am Donnerstag soll die Bürgerschaft dieses Gesetz verabschieden, welches den Betroffenen einen Rechtsanspruch auf Beratung einräumt und mehr Unterstützung als in allen anderen Bundesländern.
Tag der Arbeit
Nach gut einem Jahr fällt die Bilanz des SPD-Senats in der Arbeitsmarktpolitik zum 1. Mai ernüchternd aus. Eine Fachkräftestrategie soll bis Ende 2012 entwickelt, ein Mindestlohngesetz bis Dezember geprüft werden. Die GAL-Fraktion sieht kein Konzept für einen echten sozialen Arbeitsmarkt, für Langzeitarbeitslose und gesellschaftliche Minderheiten
Fachkräftemangel
Seit Jahren ist der Fachkräftemangel eines der Top-Themen der Wirtschaft – auch in Hamburg. Senator Scheele verweist nun in einer Presseerklärung zur Auftaktveranstaltung des Demografie Netzwerk e.V. auf eine Lücke von 100.000 Menschen im erwerbsfähigen Alter und kündigte die Entwicklung einer „Strategie zur Sicherung des Fachkräftebedarfs“ bis Ende 2012 an.
8,50 Euro in Hamburg
In einem Zusatzantrag zur Bürgerschaftssitzung am Mittwoch fordert die GAL-Fraktion für Hamburg einen Mindestlohn von 8,50 Euro. Wie die Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der GAL bestätigt, schützt ein Mindestlohn in dieser Höhe die Beschäftigten vor Lohnarmut und kann in allen Leistungsbereichen für finanzielle Entlastungen sorgen.
Initiative für Hamburger Mindestlohn
Die GAL-Fraktion befürwortet einen Mindestlohn für Hamburg. Wie auch die SPD arbeiten die Grünen am Entwurf für ein Hamburger Mindestlohngesetz, mit dem die Stadt für ihre eigenen Unternehmen eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro einführt.
Keine Schlecker-Transfergesellschaft
Schlecker muss jetzt Chefsache werden: Senator Scheele hatte angekündigt, sich persönlich um das Schicksal der mehr als 200 Frauen in Hamburg betroffenen Schlecker-Mitarbeiterinnen zu kümmern. Nun müssen Taten folgen.
Equal Pay Day 2012
Eine Untersuchung der OECD liefert den traurigen Beleg: In keiner anderen Industrienation Europas ist das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern so groß wie in Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts liegen die Einkommensunterschiede bei 23 Prozent.
Insolvenz von Schlecker und HAB
Schlecker wird Chefsache: Senator Scheele will sich persönlich um das Schicksal der mehr als 200 Frauen kümmern, die in Hamburg bei der insolventen Drogerie-Kette Schlecker beschäftigt sind. Auch bei der HAB und bei Stage Entertainment stehen viele Menschen vor dem Jobverlust.
40 Stellen für 8 Millionen bei der HAB
Senator Scheele sichert das Überleben der HAB mit dem Programm „40 flankierende SozialbetreuerInnen“. Kostenpunkt: acht Millionen Euro. Die GAL-Fraktion versucht, mit einer Kleinen Anfrage den Mehrwert einer doppelten Betreuung von Langzeitarbeitslosen herauszufinden.

Seiten

Subscribe to Arbeitsmarkt