Arbeitsmarkt

Equal Pay Day 2012
Eine Untersuchung der OECD liefert den traurigen Beleg: In keiner anderen Industrienation Europas ist das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern so groß wie in Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts liegen die Einkommensunterschiede bei 23 Prozent.
Insolvenz von Schlecker und HAB
Schlecker wird Chefsache: Senator Scheele will sich persönlich um das Schicksal der mehr als 200 Frauen kümmern, die in Hamburg bei der insolventen Drogerie-Kette Schlecker beschäftigt sind. Auch bei der HAB und bei Stage Entertainment stehen viele Menschen vor dem Jobverlust.
40 Stellen für 8 Millionen bei der HAB
Senator Scheele sichert das Überleben der HAB mit dem Programm „40 flankierende SozialbetreuerInnen“. Kostenpunkt: acht Millionen Euro. Die GAL-Fraktion versucht, mit einer Kleinen Anfrage den Mehrwert einer doppelten Betreuung von Langzeitarbeitslosen herauszufinden.
Pleite der Hamburger Arbeit (HAB)
Senator Scheele wickelt die Hamburger Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (HAB) ab. Er selbst hatte das städtische Unternehmen 13 Jahre lang geleitet. Deshalb trägt er aus Sicht der der GAL-Fraktion direkte Verantwortung für die desaströse Lage des Beschäftigungsträgers.
Arbeitsmarktzahlen für Januar
Im Januar 2012 verzeichnet die Bundesagentur für Arbeit für Hamburg einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 8,1 Prozent, das sind 5.468 arbeitslose Menschen mehr als im Dezember. Die heute vorgelegten Zahlen belegen, dass die Situation für Menschen mit Behinderung, für Langzeitarbeitslose sowie für Ältere und Migranten angespannt bleibt.
Arbeitsmarktzahlen für Dezember
Das Jahr 2011 war nur auf den ersten Blick ein gutes Jahr für den Arbeitsmarkt. Die am Dienstag vorgelegten Dezember-Zahlen machen aber deutlich, dass der rückläufige Trend die Situation für Menschen mit Behinderung, für Langzeitarbeitslose, geringfügig Beschäftigte und Migranten nicht gilt.
500 zusätzliche Ein-Euro-Jobs
Nach den peinlichen Pannen und Fehleinschätzungen beim Thema Ein-Euro-Stellen versucht Senator Scheele jetzt mit Drohungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit, 500 zusätzliche Ein-Euro-Stellen für Hamburg zu erwirken. Das wäre nicht nötig, wenn der Senator zuvor die GAL-Anträge und Vorschläge berücksichtigt hätte. Aus Sicht der Grünen ist dies nur die Suche nach einem Sündenbock.
Bundesmittel zurück an Berlin
Die GAL-Fraktion fordert am Donnerstag in einem Antrag (Drs.20/2606), einen Teil der 20 Millionen Euro für Langzeitarbeitslose zu retten, die Hamburg sonst zurück nach Berlin überweisen muss. Senator Scheele hat dieses Geld nicht für Hamburg eingesetzt. Dieser Fehler ist nur einer von vielen in der erst kurzen Amtszeit des Senators.
Eingliederungsetat 2011
Knapp 20 Mio. Euro des Eingliederungsetats 2011 werden zurück an den Bund gehen, weil Senator Scheele nicht in der Lage war, richtige Impulse für Langzeitarbeitslose zu setzen. Ein Teil dieser Mittel wären übertragbar, wenn die bewilligte Laufzeit einer Maßnahme in das Jahr 2012 hineinreichen würde.
500 neue Ein-Euro-Jobs
Der Senat hat eingesehen, dass die Kürzung bei den Ein-Euro-Stellen ohne eine Alternative ein Fehler war. Nachdem viele soziale Projekte und Strukturen in den Quartieren zerschlagen wurden, muss Senator Scheele seine kurzsichtige Politik jetzt korrigieren. Mit den zusätzlichen Mitteln aus Berlin sollen 500 neue Ein-Euro-Stellen geschaffen werden.

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