Arbeitsmarkt

8,50 Euro in Hamburg
In einem Zusatzantrag zur Bürgerschaftssitzung am Mittwoch fordert die GAL-Fraktion für Hamburg einen Mindestlohn von 8,50 Euro. Wie die Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der GAL bestätigt, schützt ein Mindestlohn in dieser Höhe die Beschäftigten vor Lohnarmut und kann in allen Leistungsbereichen für finanzielle Entlastungen sorgen.
Initiative für Hamburger Mindestlohn
Die GAL-Fraktion befürwortet einen Mindestlohn für Hamburg. Wie auch die SPD arbeiten die Grünen am Entwurf für ein Hamburger Mindestlohngesetz, mit dem die Stadt für ihre eigenen Unternehmen eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro einführt.
Keine Schlecker-Transfergesellschaft
Schlecker muss jetzt Chefsache werden: Senator Scheele hatte angekündigt, sich persönlich um das Schicksal der mehr als 200 Frauen in Hamburg betroffenen Schlecker-Mitarbeiterinnen zu kümmern. Nun müssen Taten folgen.
Equal Pay Day 2012
Eine Untersuchung der OECD liefert den traurigen Beleg: In keiner anderen Industrienation Europas ist das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern so groß wie in Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts liegen die Einkommensunterschiede bei 23 Prozent.
Insolvenz von Schlecker und HAB
Schlecker wird Chefsache: Senator Scheele will sich persönlich um das Schicksal der mehr als 200 Frauen kümmern, die in Hamburg bei der insolventen Drogerie-Kette Schlecker beschäftigt sind. Auch bei der HAB und bei Stage Entertainment stehen viele Menschen vor dem Jobverlust.
40 Stellen für 8 Millionen bei der HAB
Senator Scheele sichert das Überleben der HAB mit dem Programm „40 flankierende SozialbetreuerInnen“. Kostenpunkt: acht Millionen Euro. Die GAL-Fraktion versucht, mit einer Kleinen Anfrage den Mehrwert einer doppelten Betreuung von Langzeitarbeitslosen herauszufinden.
Pleite der Hamburger Arbeit (HAB)
Senator Scheele wickelt die Hamburger Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (HAB) ab. Er selbst hatte das städtische Unternehmen 13 Jahre lang geleitet. Deshalb trägt er aus Sicht der der GAL-Fraktion direkte Verantwortung für die desaströse Lage des Beschäftigungsträgers.
Arbeitsmarktzahlen für Januar
Im Januar 2012 verzeichnet die Bundesagentur für Arbeit für Hamburg einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 8,1 Prozent, das sind 5.468 arbeitslose Menschen mehr als im Dezember. Die heute vorgelegten Zahlen belegen, dass die Situation für Menschen mit Behinderung, für Langzeitarbeitslose sowie für Ältere und Migranten angespannt bleibt.
Arbeitsmarktzahlen für Dezember
Das Jahr 2011 war nur auf den ersten Blick ein gutes Jahr für den Arbeitsmarkt. Die am Dienstag vorgelegten Dezember-Zahlen machen aber deutlich, dass der rückläufige Trend die Situation für Menschen mit Behinderung, für Langzeitarbeitslose, geringfügig Beschäftigte und Migranten nicht gilt.
500 zusätzliche Ein-Euro-Jobs
Nach den peinlichen Pannen und Fehleinschätzungen beim Thema Ein-Euro-Stellen versucht Senator Scheele jetzt mit Drohungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit, 500 zusätzliche Ein-Euro-Stellen für Hamburg zu erwirken. Das wäre nicht nötig, wenn der Senator zuvor die GAL-Anträge und Vorschläge berücksichtigt hätte. Aus Sicht der Grünen ist dies nur die Suche nach einem Sündenbock.

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