Hafen

Brand auf der Atlantic Cartier am 1. Mai
Die Bürgerschaft debattiert am Donnerstag Anträge der Grünen und der Linken zu Atom- und Gefahrguttransporten. Als Konsequenz aus dem Brand der ,Atlantic Cartier‘ am 1. und 2. Mai im Hamburger Hafen schlagen beide Anträge diverse Sicherheitsmaßnahmen vor. Die Grünen kritisieren, dass sich Senator Neumann und die SPD-Fraktion offenbar einer Ausschussbefassung verweigern wollen.
Konsequenzen aus Brand der „Atlantic Cartier“
Am 1. Mai brannte im Hafen „Atlantic Cartier“. An Bord hatte der Frachter eine wilde Mischung an Gefahrgütern – darunter radioaktives Material, Munition und Ethanol. Die Grünen fordern in einem heute vorgelegten Antrag lückenlose Aufklärung des Falls und strengere Gefahrgut-Kontrollen im Hafen. Atomtransporte sollten - wenn rechtlich möglich ¬ ganz aus dem Hamburger Hafen verbannt werden.
Brand auf Frachter Atlantic Cartier am 1. Mai
Der Brand auf dem Frachter „Atlantic Cartier“ am 1. Mai wirft neue Fragen auf. Eine Anfrage der Grünen deckt auf, dass offenbar nicht alles so glatt lief, wie vom Senat dargestellt. Warum gab es kein CO2 als Löschmittel? Warum war die brisante Fracht nicht vollständig deklariert? Auf Betreiben der Grünen befasst sich der Innenausschuss am Freitag mit dem Thema.
Brand des Frachters „Atlantic Cartier”
Wie knapp ist Hamburg am 1. Mai an einer Katastrophe vorbeigeschrammt? Kurz nach dem Eröffnungsgottesdienst zum Kirchentag brannte im Hafen der Frachter „Atlantic Cartier“. Eine Grünen-Anfrage deckt jetzt auf: An Bord waren neben Munition mehr als 20 Tonnen radioaktive Stoffe, davon 9 Tonnen hochgefährliches Uranhexafluorid. Geeignetes Löschmittel war in Norddeutschland nicht auf Lager.
Neubau der Kattwykbrücke gestoppt
Der HPA-Aufsichtsrat hat den Neubau der Kattwykbrücke im Hafen gestoppt. Das wichtige 200-Mio.-Euro-Projekt ist auf Eis gelegt. Das musste der Senat jetzt auf eine Anfrage der Grünen mitteilen. Der Hamburg Port Authority fehlt offenbar das nötige Geld, um alle geplanten Hafenprojekte auch zu bezahlen.
Drittes Kreuzfahrtterminal
Die Auslastung der beiden bestehenden Kreuzfahrtterminals lag auch 2012 unter 20 Prozent. Das geht aus der Senatsantwort auf eine Anfrage der Grünen hervor. Auch für die kommenden Jahre kann die Wirtschaftsbehörde nicht erklären, warum Hamburg ein drittes Terminal braucht. Die Grünen fordern vom Senat nun einen Kreuzfahrtentwicklungsplan.
Abgase aus Schiffsschornsteinen
Seit gut drei Jahren dürfen Schiffe in Häfen kein Schweröl wie auf hoher See verbrennen, sondern nur noch schwefelarme Kraftstoffe. Die Grünen kritisieren, dass der Senat die Kontrollen der Schiffe im Hamburger Hafen binnen eines Jahres um vier Fünftel reduziert hat – obwohl die Verstöße gleichzeitig zunehmen. Die Zahlen hat eine Kleine Anfrage ergeben.
Westerweiterung des Hafens
Der Wirtschaftssenator hat sich von seinem Wachstumsoptimismus beim Containerumschlag verabschiedet. Die Grünen fordern mit einem Antrag zur Bürgerschaftssitzung am Donnerstag, dieser Erkenntnis nun Taten folgen zu lassen und die Westerweiterung des Hafens zu stoppen. Aus Sicht der Grünen hat Hamburg weder das Geld für die Investitionen noch den Bedarf für weitere Umschlagskapazitäten.
Hapag-Lloyd-Deal
Auf Anfrage der Grünen hat der Senat erklärt, dass die Finanzierungskosten für den Hapag-Lloyd-Deal im Jahr 2012 bei rund 40 Millionen Euro lagen. Aus Sicht der Grünen müsste man auch den Wertverlust des Unternehmens mitbilanzieren. Der Senat hat immer noch keine Strategie, wie er weitere Millionen-Kosten für die Stadt aus dem Hapag-Lloyd-Deal vermeiden will.
Kreuzfahrtterminal
Der Verhandlungsführer des Kreuzfahrt-Konzerns Carnival Corp., zu dem u.a. Aida, Cunard, P & O und Costa Cruises gehören, hat sich zu den Verhandlungsergebnissen mit dem Hamburger Senat zu einem neuen Kreuzfahrtterminal laut Presseberichten „tief enttäuscht“ gezeigt. Die Grünen fordern dazu Aufklärung vom Wirtschaftssenator und einen Masterplan Kreuzfahrt.

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