Hochschule
Reform des Hamburger Hochschulgesetz
Der SPD-Senat hat Dienstag seinen Gesetzesentwurf zur Reform des Hamburger Hochschulgesetztes präsentiert. Aus Grüner Sicht überzeugt der Entwurf nicht.
Forschungsförderung in Hamburg
Die Bürgerschaft debattiert Donnerstag über die Forschungspolitik des Senats. Die Grünen kritisieren, dass die SPD seit der Auflösung der Wissenschaftsstiftung zwei Jahre untätig war, ehe sie gestern die künftigen Förderlinien präsentierte. Die unterscheiden sich aber kaum von den Förderlinien der Stiftung. Es stehen von den ursprünglichen 11 Mio. Euro heute nur noch knapp 5 Mio. zur Verfügung.
Zentrum für Disability Studies / Inklusion
Mangels finanzieller Unterstützung droht dem Zentrum für Disability Studies (ZeDis) an der Universität Hamburg das Aus. Das Zentrum ist ein europaweites Leuchtturmprojekt im Bereich Disability Studies und Inklusion. Das Aus des ZeDis wäre ein Verlust für die Universität Hamburg und ein erheblicher Rückschritt im Bereich Inklusion.
Nach Auflösung der Wissenschaftsstiftung
Vor knapp eineinhalb Jahren hat der Senat die Auflösung der Wissenschaftsstiftung beschlossen. Hinsichtlich der Zukunft der Forschungsförderung tappt er seither im Dunkeln. Wie aus einer Anfrage der Grünen hervorgeht, stehen jenseits der Exzellenzcluster noch keine weiteren Förderformate fest. Auch wurden noch keine Personen für den beschlossenen Beirat benannt.
Inklusion an den Hochschulen
An den Hamburger Hochschulen besteht in Sachen Inklusion dringender Handlungsbedarf. Das ist das Ergebnis einer Großen Anfrage der Grünen. Mit einem Antrag zur Bürgerschaftssitzung am Mittwoch fordern sie den Senat auf, für die Umsetzung der Inklusion einen konkreten Zeit- und Finanzierungsplan vorzulegen.
Vorstellung und Diskussion
Die Finanzierung des Hochschulwesens steht vor einer entscheidenden Wende: 2017 läuft die bundesweite Exzellenzinitiative aus, zuvor enden die erste und zweite Säule des Hochschulpakts. Wie die Hochschul- und Forschungsfinanzierung in Zukunft aussehen kann, stellt die Grüne Bürgerschaftsfraktion am Montag, 8. April 2013, im Rathaus vor.
Qualitätssicherung der Promotion
Die Fälle Guttenberg, Koch-Mehrin und Schavan haben eine Debatte um die Qualität des Doktortitels ausgelöst. Schon 2011 hatte der Wissenschaftsrat Empfehlungen zur Qualitätssicherung veröffentlicht. Eine Anfrage der Grünen deckt nun auf, dass diese Empfehlungen an Hamburgs Hochschulen bisher kaum umgesetzt werden: Noch immer liegen Betreuung und Benotung in Hamburg in einer Hand.
Wissenschaftlicher Nachwuchs
Jung und hochqualifiziert, aber trotzdem nur im Besitz eines kurz befristeten Arbeitsvertrages: Unter diesen Bedingungen versucht der wissenschaftliche Nachwuchs an den Hochschulen zu promovieren oder sich weiter zu qualifizieren. Seit über einem Jahr nimmt die Grüne Bürgerschaftsfraktion die mangelnden Karriereperspektiven in der Wissenschaft unter die Lupe.
Arbeitsbedingungen an Unis verbessern
Der wissenschaftliche Nachwuchs hat in Hamburg schlechte Perspektiven. Die Arbeitsverträge sind fast immer befristet, trotz Teilzeit wird volle Arbeitslast verlangt. Planbare Karriereperspektiven? Fehlanzeige. Die Grünen fordern Senat und Hochschulen mit einem Antrag (20/6472) auf, verlässliche Berufsperspektiven für den Nachwuchs zu schaffen.
Haushaltsberatungen – Wissenschaft und Forschung
Die Bürgerschaft debattiert am Donnerstag den Etat der Behörde für Wissenschaft und Forschung. Während der Senat bis 2016 über zwölf Prozent der Studienplätze abbauen will, wollen die Grünen dauerhaft 1.000 weitere Studienplätze an den Hamburger Hochschulen schaffen. So sollen die schlimmsten Folgen des SPD-Schrumpfkurses verhindert werden.
