Inklusion

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung
In Hamburg leben rund 95.000 Menschen mit Behinderungen. Die UN-Behindertenrechtskonvention sichert ihnen das Recht auf Selbstbestimmung und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu. Die Grünen fordern, dass die Stadt als Arbeitgeberin die Mindestquoten für Beschäftigte mit Behinderungen erfüllt.
Vorschlag für Inklusionsfonds
Um auf die großen Probleme bei der Umsetzung der Inklusion an Schulen zu reagieren, haben die Grünen im Zuge der Haushaltsberatungen einen Inklusionsfonds in Höhe von 13 Mio. Euro vorgeschlagen. Der Fonds soll den Schulen für zwei Jahre zur Verfügung stehen und aus überschüssigen Mitteln für Vertretungsstunden und einer befristete Absenkung dieser Mittel finanziert werden.
Vorschlag für Inklusionsfonds
Hamburgs Schulen setzen seit 2011 die Inklusion um. Der Senat stattet die Schulen aber zu knapp aus, um alle Kinder angemessen zu fördern. An vielen Orten fehlt Personal. Die Grünen schlagen jetzt einen 13,3 Mio. Euro schweren Inklusionsfonds vor. Er soll Stadtteilschulen und Gymnasien für zwei Jahre zur Verfügung stehen und aus überschüssigen Mitteln für Vertretungsstunden finanziert werden.
Erklärfilm der Montag Stiftung
Was genau bedeutet eigentlich "Inklusion"? Der schöne Kurzfilm, hergestellt im Auftrag der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, eignet sich gut zum Einstieg ins Reden über das “große Konzept Inklusion”. Er verdeutlicht den Paradigmenwechsel, den eine inklusive (Neu)orientierung mit sich bringen kann.
Landesrahmenvertrag
Am Freitag wurde der Landesrahmenvertrag zwischen der Sozial- und Schulbehörde einerseits und den Jugendhilfeträgern andererseits unterzeichnet. Trotz dieser Unterzeichnung bleiben viele Fragen der Organisation und der Kosten noch ungeklärt, kritische Punkte wurden nicht ausgeräumt.
Öffentliche Anhörung zum Schulentwicklungsplan
Für Dienstag hat der Schulausschuss eine Öffentliche Anhörung zum Thema Schulentwicklungsplan (SEPL) beantragt. Jede Bürgerin, jeder Bürger darf hier Bedenken und Kritik äußern – der Senat muss zuhören. An vielen Schulen gibt es großen Unmut über die Entscheidungen im SEPL. Die GAL-Bürgerschaftsfraktion rechnet deshalb mit einem großen Interesse bei der Anhörung.
Ganztägige Bildung und Betreuung (GBS)
Die Verhandlungen zwischen Sozialbehörde und Hort-Trägern über einen Landesrahmenvertrag zur ganztägigen Bildung und Betreuung (GBS) sollen am Mittwoch abgeschlossen werden. Die GAL-Fraktion hat erfahren, dass der Senat dabei die Bedingungen für die Betreuung behinderter Kinder im Vergleich zum Kita-Gutschein-System deutlich verschlechtern will. Dieser Weg ist aus Sicht der Grünen inakzeptabel.
Inklusion
Wer überzeugende Konzepte vorstellen will, tut dies am besten, wenn er sich aller Aufmerksamkeit sicher sein kann. Wer darauf hofft, einem bestenfalls mittelmäßigen Konzept möglichst wenig Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, stellt es am Tag der Haushaltsdebatte vor. So wie Senator Rabe, wenn es um das dringende Thema der inklusiven Beschulung geht.
,Guter Unterricht in guten Schulen‘
Die SPD-Fraktion will die Qualität des Unterrichts verbessern. Die GAL-Fraktion begrüßt diese Zielsetzung. Die meisten vorgeschlagenen Maßnahmen wurden ohnehin schon von der grün geführten Schulbehörde angeschoben.
Anmeldeverfahren für Stadtteilschulen
Senator Rabe hat am vergangenen Freitag erklärt, dass er gesteuerten Anmeldeverfahren für einzelne Stadtteilschulen nicht fortführen will. Bislang konnten einige Schulen auch Schülerinnen und Schüler nach eigenen Kriterien aufnehmen. Fällt diese Regelung weg, verlieren Hamburgs Vorzeigeschulen ihr Profil. Eltern und Kindern wird eine Wahlmöglichkeit genommen.

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