Migration & Antidiskriminierung

Extremismusprävention wird gestärkt
Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen die Aktivitäten der Stadt zur Stärkung der demokratischen Kultur, des gegenseitigen Respekts und des sozialen Zusammenhalts weiter verstärken und bekannter machen. Dafür bringt Rot-Grün einen entsprechenden Antrag in die Bürgerschaft ein (siehe Anlage).
Präventionsprojekt gegen rückständige Frauenbilder
Die Bürgerschaft hat über den Fortschritt beim Projekt „ComMit!ment“ debattiert. Die Bürgerschaft hatte im vergangenen Jahr die Einrichtung eines solchen Projekts zur Prävention von geschlechterbezogener Ungleichbehandlung beschlossen und mit 240.000 Euro gefördert (siehe Anlage). Ab Sommer sollen Workshops in Hamburger Schulen und Freizeiteinrichtungen durchgeführt werden.
Türkisches Referendum
Seit Montag und noch bis zum 9. April können 83.000 Türkinnen und Türken aus Hamburg und Schleswig-Holstein im türkischen Generalkonsulat in Hamburg über das türkische Verfassungsreferendum abstimmen. Das Wahllokal im Stadtteil Rotherbaum ist dafür von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
Projektförderung aus Mitteln des Integrationsfonds
Die Bürgerschaftsfraktionen von SPD und Grünen wollen den Verein Bleibe e.V. dabei unterstützen, private Vormünder für unbegleitete minderjährige Geflüchtete zu finden. Der Verein, der bereits seit fünf Jahren mit jugendlichen Geflüchteten arbeitet, soll mit insgesamt 65.000 Euro aus dem Integrationsfonds gefördert werden.
Projekte zur Wertevermittlung und beruflichen Förderung geflüchteter Frauen
Gleich mehrere Projekte zur Förderung der Integration von Geflüchteten bringen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen in die Hamburgische Bürgerschaft ein. Mit dem Projekt LibertA soll speziell die berufliche Perspektive von geflüchteten Frauen verbessert werden. SWITCHMind vom Verein Kulturbrücke widmet sich der Grundwertevermittlung.
Haushaltsberatungen zu Soziales und Integration
Die Hamburgische Bürgerschaft hat im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen auch den Etat für Soziales und Integration debattiert (Teil des Einzelplans 4). Die Grüne Bürgerschaftsfraktion sieht in dem Einzelhaushalt wichtige Investitionen für eine soziale und gerechte Stadt. Zudem seien die Investitionen für eine gelingende Integration vorbildhaft.
300.000 Euro aus dem Integrationsfonds
Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen Integrationspatenschaften umfassend fördern. Hierfür sollen insgesamt 300.000 Euro aus Mitteln des Hamburger Integrationsfonds zur Verfügung gestellt werden. Einen entsprechenden Antrag bringt Rot-Grün in die Bürgerschaftssitzung ein (siehe Antrag).
Sprachbrücke-Hamburg
Der Verein Sprachbrücke-Hamburg e.V. soll mit rund 38.000 Euro aus dem Integrationsfonds unterstützt werden. Eine entsprechende Initiative bringen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen zur nächsten Bürgerschaftssitzung Ende November ein (siehe Anlage).
Fischkopp trifft Falafel-Kongress
Eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung, ein Grußwort von Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin Katharina Fegebank, ein Impulsreferat von Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die GRÜNEN, und fünf Workshops zu den Themen Arbeit, Sprache, Ehrenamt, Wohnen und Kulturschock.
Workshop mit Antje Möller
Das Wissen, für den eigenen Lebensunterhalt in sicheren Verhältnissen selber sorgen zu können, ist die größte Antriebskraft zur Integration. Aber auch Hamburgs Wirtschaft hat ein starkes Interesse daran, unter den Flüchtlingen geeignete Fachkräfte und motivierte Auszubildende zu finden, um produktiv zu bleiben. Was können wir tun, damit die Win-Win-Rechnung wirklich aufgeht?

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