Senat verprellt Unternehmen
Senat verprellt Unternehmen
Anjes Tjarks, wirtschaftspolitischer Sprecher der GAL-Fraktion:
„Anstatt nach einer solchen Entscheidung persönlich zum Hörer zu greifen, lässt der Wirtschaftssenator zu, dass interessierte Investoren verprellt werden. Für einen Senat, der sich Wirtschaftsfreundlichkeit auf die Fahne geschrieben hat, ist dies ein Armutszeugnis. 400 Arbeitsplätze sind keine Peanuts.“
Auf eine Anfrage des Abgeordneten Tjarks hatte der Senat geantwortet, dass zwischen der zuständigen Behörde und der CTS Eventim AG Kontakte bestünden, die auch fortgesetzt würden. Das Unternehmen widerspricht jedoch dieser Darstellung des Senats.
Anjes Tjarks:
„Der Senat hat hier einem großen Unternehmen mächtig vor den Kopf gestoßen und bewertet dieses Vorgehen noch immer als positiv. Wer Fehler leugnet, kann nicht aus ihnen lernen. Nach 100 Tagen im Amt sind die Ziele von Wirtschaftssenator Horch weiter unpräzise, grundlegende Weichenstellungen sind noch nicht erfolgt – und dort, wo aktives Engagement gefragt wäre, hat er gepatzt.“


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