Selbstbestimmung stärken – ELISA bleibt

Genossenschaftsgründung am Elisabethgehölz

Selbstbestimmung stärken – ELISA bleibt

Nach drei Jahren des Widerstands gegen den Abriss wollen die Bewohnerinnen und Bewohner das Backstein-Ensemble am Elisabethgehölz in Hamm nun selbst übernehmen. Sie wollen der vhw (Vereinigte Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft eG) die Last abnehmen und mit einer eigenen Genossenschaft das Gebäude erhalten und sanieren.
Hamburger Rotklinker Wand

Verschiedene Gutachten hatten die Denkmalwürdigkeit und die Möglichkeit der Sanierung bestätigt. Die Grünen unterstützen das Ziel der Initiative RETTET ELISA.

Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Bürgerschaftsfraktion, erklärt:

„Wir begrüßen und unterstützen die Gründung der MieterInnen-Genossenschaft. Es ist ein leider ein trauriger Treppenwitz, dass Mitglieder einer Genossenschaft eine neue Genossenschaft gründen müssen, um ihren langjährigen Wohnraum zu retten. Die vhw und das Denkmalschutzamt bleiben auf strenger SPD-Linie und befürworten weiter die Vernichtung von 122 kleinteiligen und bezahlbaren Wohnungen. Dank des Widerstands einiger weniger konnte der Abriss bisher verhindert worden. Grüne Politik war und bleibt es, den ursprünglichen Genossenschaftsgedanken von Beteiligung und Selbsthilfe zu stärken. Deshalb machen wir uns auch für die Forderung der Initiative stark: ELISA bleibt!“

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Hamburg Mitte, erklärt:

„Wir unterstützen die Gründung der Genossenschaft und finden es gut, dass die Bewohner das Ganze nun selbst in die Hand nehmen wollen.“

 

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