Stadtentwicklung

Sonntagsfrieden: Große Chance für Kitas, Stadtteilkultur und Vereine durch Partnerschaften bei offenen Sonntagen

Das Bundesverwaltungsgericht hat viele Sonntagsöffnungen in deutschen Städten gekippt. Ein interfraktioneller Antrag der Bürgerschaftsfraktionen von Grünen, SPD und CDU und Grünen zur Bürgerschaft reagiert hierauf und schafft Rechtssicherheit. Die vier bisherigen verkaufsoffenen Sonntage sollen durch eine engere Partnerschaft zwischen Einzelhandel und kulturellen, karitativen oder sportlichen Trägern in den Stadtteilen aufgewertet (siehe Anlage).

Dazu Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion:

„Mit den vier verkaufsoffenen Themensonntagen erhalten soziale und kulturelle Einrichtungen die Möglichkeit sich an jeweils einem Sonntag im Jahr vorzustellen und für sich zu werben. Das ist eine große Chance für Kitas, Stadtteilkultureinrichtungen sowie gesundheitlich oder sportlich ausgerichtete Gruppen und Vereine. Dies soll vor allem die örtlichen Bindungen verstärken sowie Kommunikation und Zusammenarbeit intensivieren. Wir wollen diesem Win-Win-Projekt eine Chance geben. Handelskammer, Kirchen und Gewerkschaften haben zur Erhaltung des Hamburger Sonntagsfriedens bereits grünes Licht signalisiert.“

Neuste Artikel

U-Bahn der Linie U1 fährt in eine Haltestelle ein

Verkehr

Spatenstich U1 Oldenfelde: Tempo beim ÖPNV-Ausbau erhöhen

Schule

Katholische Kirche sagt Teilnahme am Schulausschuss ab: Ein bedauerlicher Schritt

Stadtentwicklung

Planungen für neuen Stadtteil Grasbrook mit breiter Beteiligung voranbringen

Ähnliche Artikel