Justizsenator Till Steffen, 2017 | © Justizbehörde

Justizsenator Till Steffen, 2017 | © Justizbehörde

Till Steffen

Justizsenator

Justizbehörde
Drehbahn 36
20354 Hamburg

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Till Steffen studierte Jura an den Universitäten Mainz, Hamburg sowie Aberdeen. Er promovierte im Bereich des europäischen Naturschutzrechts. 1997 kam er nach Hamburg und arbeitete als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht.

Steffen ist seit 1990 Mitglied der Grünen. Vor seiner Zeit in Hamburg war der gebürtige Wiesbadener von 1993 bis 1997 als Stadtverordneter in Wiesbaden tätig. 1994 gründete er die Grüne Jugend mit und war Mitglied im ersten Bundesvorstand. Von 1999 bis 2000 war er Mitglied im Landesvorstand der GAL-Hamburg. Zwischen 2001 und 2004 war er Fraktionsvorsitzender der GAL in der Eimsbüttler Bezirksversammlung.

Seit dem 17. März 2004 ist er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. In der 18. Wahlperiode war er Mitglied im Innenausschuss, Rechtsausschuss, Verfassungsausschuss und dem Sonderausschuss Verwaltungsreform. Zudem war er im Kontrollgremium „Verfassungsschutz“ und dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss „Informationsweitergabe“.

Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2008 kandidierte Till Steffen erneut für die Hamburgische Bürgerschaft. In der 19. Wahlperiode war er einer von 12 Abgeordneten der GAL-Fraktion. In seiner Fraktion war er zudem Sprecher für die Bereiche Justiz sowie Recht, Bezirke und Verfassungsschutz.

Till Steffen wurde am 7. Mai 2008 in den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg unter dem Ersten Bürgermeister Ole von Beust berufen. Als Senator war er Präses der Justizbehörde (Justizsenator) in der ersten schwarz-grünen Koalition auf Länderebene. Von 2010 bis 2015 war Steffen Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und für seine Fraktion Sprecher für Verkehrs- und Bezirkspolitik. 2010 war Steffen zudem Vorsitzender der Justizministerkonferenz in Hamburg.

Bei der Bürgerschaftswahl 2015 errang Steffen ein Direktmandat in seinem Wahlkreis und ist somit seit März 2015 Mitglied der 21. Hamburgischen Bürgerschaft. Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen für den zweiten Hamburger rot-grünen Senat bekamen die Grünen das Vorschlagsrecht für die Besetzung von drei Behörden. Auf einer Landesmitgliederversammlung am 12. April wurde Steffen mit starker Mehrheit für das Amt des Justizsenators benannt und kurz darauf dementsprechend von der Bürgerschaft gewählt.